#UndergroundReleaseRadar Juli/August

Willkommen zurück zum #UndergroundReleaseRadar der Monaten Juli und August.

Die ausgewählten Songs sind wieder eine bunte Mischung aus Indie, Pop und Rap und erzählen euch etwas von der Liebe, dem Leben und Utopien bei denen wir traurig sein können, dass sie niemals existieren werden. Natürlich haben wir auch wieder ein paar exklusive Informationen über die Künstler:innen für euch, damit ihr einen besseren Einblick in ihr musikalisches Schaffen bekommt.


Also viel Spaß beim Lesen und dem Entdecken der neuen Musik!




Telquist feat. Some Sprout - Bliss


Telquist ist der Künstlername des Regenburgers Sebastian Eggerbauer. Seine Musik lässt sich dem Indie-Pop zuordnen. Sebastian ist bereits Bassist in mehreren Bands gewesen und hat im Laufe der Zeit angefangen selber Samples zu erstellen. Diese waren ihm auf Dauer musikalisch zu eintönig, denn schließlich entschloss er sich doch seine Stimme dazu zu kombinieren.

Inzwischen hat Sebastian bei Konzerten Bandtechnische Unterstützung und auch die frisch veröffentlichte Single "Bliss" ist nicht nur stimmlich und musikalisch abwechslungsreich, sondern auch noch ein Feature mit Some Sprouts, die mit ihrem entspannten Alternitive-Vibe eine entspannte Stimmung reinbringen.




Il Civetto feat. Bukahara - Andere Welt



Il Civetto ist eine Band, die direkt aus unserem Hauptstadtdschungel Berlins stammt. Die Bandgründung fand 2010 mehr oder weniger spontan statt. Denn beim Musik machen in der U-Bahn fragte ein Fahrgast die Straßenmusiker, ob sie auf seiner Party ein Konzert geben möchten. Und somit war der Schlüsselmoment der Bandgründung gekommen. Ihr Bandname lässt sich von der im Italienischen eigentlich weiblichen Eule „civetta“ ableiten.

Ihre Songs handeln von Sehnsucht und entstehen dort, wo man versucht sein Fernweh zu stillen. Sie reisen viel durch die Welt, zusammen und getrennt, um Inspiration für ihre Musik von überall herzunehmen. So haben sie mit Rucksäcken und Instrumenten Afrika und Südamerika erkundet und trotz dessen ist der Einfluss unserer Lieblingshauptstadt Berlin am stärksten in ihrer Musik vertreten. Über all versuchen sie durch ihre Musik zu sich selbst zu finden und landen schlussendlich immer wieder in Berlin. Ihre Musik das Spiegelbild einer Generation, die Nachts durch die Straßen zieht, auf der Suche nach einer Utopie in der alles so ist wie es nie war. Nicht nur inhaltlich ist die Band vielseitig aufgestellt, auch sprachlich weisen sie einige Talente auf. Denn von Spanisch und Portugiesisch über Englisch, Französisch und Arabisch sowie Jiddisch und ein wenig Deutsch lieben sie sprachliche Abwechslung.




FLINTE - Neuruppin (Sommerloch)


Seit 2015 gehen die Freunde Alexa und David ihrer Leidenschaft dem Musik machen gemeinsam nach. FLINTE entstand in einer Kneipe in Kreuzberg in der sie sich eines Abends über kaputte Beziehungen und einer nicht sehr willkommenen beruflichen Bürozukunft den Frust abließen. Der Entschluss, dass dies geändert werden muss steht fest.

Alexa singt bereits seit ihrer frühen Jugend und schreibt dazu noch wortgewandet Texte. David ist mit dem Komponieren auch vertraut und spielt außerdem noch Gitarre. Seine Musikalischer Bereich ist vor allem Metal, wohingegen Alex sich zu Soul und Rap zugehörig fühlt. Im Laufe der Zeit holen die zwei den Produzenten Kraans De Lutin dazu und lassen FLINTE hieb- und stichfest werden. Nun geht es richtig los mit dem Band- und Tourleben, denn jeder Gig wird mitgenommen. Ob in Kaufhäusern, als Support von Flo Mega oder mit ihrem Song "Rio" beim Rio Reiser Songpreis, sammeln sie Stück für Stück ihre Erfahrungen.

In ihrer neuen Single "Neuruppin (Sommerloch)" sprechen sie vom Sommer in Brandenburg und das dieser auch dort wunderbar sein kann. So ist eine der Song-Messages, dass es immer genau so gut wird, wie das was du draus machst. Das zugehörige Video zeigt Bilder von Kreisverkehren, Wäscheleinen, Capri-Eispausen und verbildlicht den Sonnencremeduft der beim Baden immer in der Luft hängt. Falls in euch noch eine melancholische Sommersehnsucht verbergt, ist der Song perfekt für euch.




Ira Atari & Rapide - Sorry Man


"Sorry Man", mit diesen Worte wird schon so manch unbeholfenes männliche Gemüt wie ein paralysiertes Rehkitz im nächtlichen Berliner Dschungel zurückgelassen. Ab und zu hilft halt nur der Notabgang. Die neue Single von Ira handelt also von ihrem Dating Leben und exakt solchen Situationen, sowie davon, dass sie bei gefühlt jedem zweiten Date gerne verschwinden würde.

Die gebürtige Kasslerin Ira Atari (Künstlername) hat nach dem Abitur angefangen Klavierstunden zu nehmen und sich relativ bald auf elektronische Musik spezialisiert. Im Jahr 2009 veröffentlichte sie ihre erste Single und hat seit dem durchgehend abgeliefert. Hört also gerne mal bei ihr rein und supportet sie wo ihr nur könnt :)




Brenda Blitz - Barbie



"Schock Herzbrand" ist der Titel der zweiten EP von Brenda Blitz, die am 01.07.22 erschienen ist. Sie besteht aus sechs Songs die von Melancholie und Euphorie, über Freundschaft, Liebe, Instagram und Einsamkeit alles thematisieren, was unsere heutige Generation beschäftigt. Aufgenommen wurde die EP gemeinsam mit dem Gitarristen und Produzenten Nick Höser, der auch für Alli Neumann Gitarre spielte und Thomas Zehnle und zwar an einem ganz speziellen Ort. Nämlich in einem Schweinestall, den Höser im Taunus zum Studio umgebaut hat. In dieser idyllischen Umgebung entstanden die sechs neue Songs. Im EP-Opener "Barbie" spricht Blitz direkt gegen den Social-Media-Perfektionswahn ihrer Generation und besingt eine Welt, in der genau das passiert, was sie möchte. Eine Welt, die keine Überraschungen mehr kennt und in der man vor Langeweile sterben möchte. Diese Langeweile steuert Blitz gekonnt entgegen!

Bevor die in der Gelsenkirchener Tristesse geborene Brenda Helena Füller, wie der bürgerliche Name der Künstlerin lautet, als Teenager nach Berlin zog, hat sie bereits in Brasilien und Bochum gelebt. Und immer im Gepäck: Die Liebe zur Musik. Als Zehnjährige greift sie die ersten Akkorde, die Gitarre kommt gesponsert von der Oma, die Inspiration von School of Rock. Mit acht Jahren steht auf ihren ersten Visitenkarten, designend vom Onkel: "Brenda Füller–Singen, Tanzen, Party machen."

Die musikalische Heimat von Brenda Blitz ist inzwischen der New Wave der 80er Jahre, ihre ersten Songs zeigen sich beeinflusst von Joy Division und den Talking Heads. Auf dem Melt! Festival vor drei Jahren beschließt sie: Jetzt muss sie wirklich dringend auf die Bühne. So geht sie erstmal bei Ralv Milberg in Stuttgart ins Studio, der produziert schließlich gerade mit Die Nerven, Human Abfall und Karies den Post-Punk-Sound der Stunde. Zwar ist Blitz' Musik definitiv poppiger, aber der Gestus und die Haltung ist klar: PUNK. Gemeinsam mit ihrer Choreografin Chiara Battaglia erarbeitet Blitz' Choreografien, die ihre Liveshows und Musikvideos nachhaltig positiv prägen.

Und schlussendlich wäre Blitz nicht Blitz, wenn das Kunstwerk nach der Musik aufhören würde. Brenda Blitz-Shows sind eine Einladung zum Tanz, ein großes Happening oder anders gesagt der Versuch, die Grenzen zwischen Bühne und Publikum verschwinden zu lassen, weshalb es ein besonderes Erlebnis ist sie einmal live zu erleben.




Reveries - Routine


"Gefühle werden weniger intensiv, wenn man sich in seiner täglichen Routine wohl fühlt und fallen lässt. Dieses Sicherheitsgefühl kann dich davon abhalten, deine Träume zu verwirklichen", so Sänger und Songwriter Max Altmeyer, der Reveries 2017 gründete.

Das Debütalbum seiner Band, das Anfang 2023 erscheinen soll, beschreibt das Verstecken inmitten mehrerer Versionen eines Lebens. Musik, Vollzeitjob, Freundschaften - Wie bekommt man das alles unter einen Hut, wie wird man sich selbst gerecht bei all den Selbstzweifeln? Mit all diesen schwerwiegenden Fragen setzten sich Reveries musikalisch auseinander, indem sie einen beschwingten und unsagbar lässigen Indie-Pop produzieren, der auch aus Brooklyn oder London stammen könnten. Mal sind die Songs elektronisch angehaucht, mal kommen sie reduziert daher. Ein Song wie "Routine" könnte kaum mehr Lust auf das bald erscheinende Album machen, das uns hoffentlich aus unserem alltäglichen Trott herausbefördern wird und Konflikte wie die Unentschlossenheit zwischen Sicherheit und Verlangen nach mehr Emotionen darstellt.




Horst Wegener - Flugmodus


Während die "Kurkumagelb Metallic" EP einen Fokus auf die unternehmerischen Tätigkeiten Wegeners und seine selbst erarbeitete Rolle als Chef seiner Firmen legte, fackelt die neuste Single "Flugmodus" nicht lange und liefert die Aufbruchsstimmung für eine neue Ära: "Fick das Geld, ich will einfach nur mal kurz schlafen können, ohne zu wissen, welcher Tag heut' ist".

Diese Attitüde der Befreiung von Verantwortung, Stress und Disziplin zieht sich durch die ganze EP. Über die hart treibenden Bass-Arrangements von Producer Golow rechnet Wegener dabei schonungslos mit der Zeit seit dem Sommer 2020 ab. Außerdem setzt er sich mit dem unterschwelligen und offensiven Rassismus in unserer Gesellschaft in seiner Musik auseinander. Nachdem er ein Interview nach dem anderen über seinen erlebten Rassismus führt, schreibt er diese sehr starken Zeilen: "Während ich im Stu die Parts so kick', fragt mich ein Pack Journalisten wie's in diesem Land als Schwarzer ist, geb' nicht mehr die Opferrolle für 'n paar Klicks, dieses Life macht krank, bin ich deshalb sick?" Exakt diese Vorurteile sind unteranderem der Grund dafür, dass er seinen bürgerlichen Namen als Künstlernamen verwendet, was er in dem Song "Mein Name ist Horst" näher erläutert.




Pat Burgener - Mexiko



Schmeckt nach Salz, riecht nach Meer, leichter Wind aus Nordosten, Möwen, Drinks und Eiswürfel… Tagträumen? Wird man ja wohl noch dürfen! Der Schweizer Sunnyboy Pat Burgener hat’s wieder getan: Der Sommerhit 2022, zumindest der Hit der Herzen, hört auf den Namen "Mexico" und ist mal wieder eine astreine zehn von zehn! Grenzenlose Inspiration und ein intensives Freiheitsgefühl verspürt man, wenn man sich zu den neuen Tunes von Pat bewegt. Denn ob im Auto, auf dem Fahrrad oder zu Fuß dieser Song passt einfach immer, wenn ihr Sehnsucht nach guter Laune habt. Und das ist auch exakt der Vibe seines zugehörigen Musikvideos, gute Stimmung und Sommervibes, die er nicht nur mit sicken Mooves auf dem Surfbrett beweist, sondern auch durch seine Kreativität an Land. Zusätzlich ist Pat übrigens auch Snowboarder und wer schon länger unseren #UndergroundReleaseRadar verfolgt, dem ist Pat auch kein Unbekannter mehr. Und falls ihr dieses Jahr noch ein paar Tage in der Schweiz verbringt, könnt ihr ja bei einem seiner Konzerte vorbeischauen.




Prins - Better Now


Prins die nach ganz oben strebende Songwriterin aus Neuseeland macht frischen Electro-Pop mit einem leichten Einschlag 80er Jahre Disko-Sound. Anfang August ist ihre neuste Single "Better now" erschienen.

Es gab sie immer, es gibt sie und es wird sie immer geben: Die ganz großen Talente. Alannah Prins, wie die Sängerin mit vollständigem Namen heißt, ist eines dieser Supertalente. Schauspielen, Tanzen und Modeln reichen ihr schon lange nicht mehr. Und obwohl sie erst vor wenigen Jahren ihre Musikkarriere begonnen hat, erreichen ihre Songs bereits Millionen Klicks auf Spotify und Co. Die Kiwi Songwriterin macht Modernen Pop auf höchstem Niveau mit Nuancen aus Vergangenem (80s, Millenium Pop). Der Sound erinnert an Pop-Größen wie Miley Cyrus oder Dua Lipa und so ist ihre neue Single unverfälscht, leidenschaftlich, sexy und vor allem nicht weniger theatralisch als die Hits der Weltstars.




Neufundland - Streiflicht


Die vierköpfige Band Neufundland stammt aus Köln und lässt sich musikalisch beim Rock/ Post-Punk verordnen. Die neue Single "Streiflicht" ist eine aufwühlende Auseinandersetzung mit der Vereinzelung und Vereinsamung des Menschen durch den stetig wachsenden Individualisierungs- und Optimierungsdruck. "Die Vereinzelung hatte gerade erst begonnen" ist hier die alarmierende Warnung. Menschen werden zu Streiflichtern, tatsächliche Begegnungen werden immer seltener innerhalb unserer alltäglichen Gewohnheiten. Es ist ein gesellschaftlich sehr relevantes Thema, doch Neufundland setzt sich auch mit Herzschmerzthemen auseinander, die in der neusten Single "Vino" verarbeitet werden. Also es ist auf alle Fälle für jede*n etwas musikalisch ansprechendes dabei.




Philippa Kinsky - heartache in July



Philippa Kinsky ist Newcomerin, TikTokerin und auf der Suche nach dem Ziel des Lebens und gleichzeitig mittendrin im Leben. Die deutsch-österreichische 20 Jährige macht ehrlichen Indie Pop, weshalb in ihrer Musik stimmungsvoller Indie Vibe und reflektierte Lyrics auf poppig eingängige Melodien treffen. Nun veröffentlichte sie am 22.07.22 erste EP "born in the teens" mit dem Fokustrack "heartache in july" dessen Topline sich tief im Ohr einnistet und sich anschickt, den Sommer dort zu verbringen.

Der EP-Opener ist "heartache in july" der nicht nur catchy, sommerlich und funky ist, sondern auch noch einen Refrain hat, den man so schnell nicht wieder vergisst. Das zugehörige Video zum Song entstand spontan mit Freunden in den Hügeln vor den Toren Wiens. Es fängt die Stimmung des Songs perfekt ein, verströmt eine leichtfüßige Melancholie unter blauem Himmel zwischen Gräsern und untermalt die Musik hervorragend.




Van Deyk - Like this


Wie sehr prägt uns die eigene Herkunft? Und inwiefern schreiben all unsere Entscheidungen und Erlebnisse die Geschichte weiter? Für den Hamburger Musiker Van Deyk ist die Suche nach Identität eine unbedingte Antriebskraft seines künstlerischen Schaffens. Mit optimistischem Drive erkundet er sein Leben.

Daher sind seine vielschichtigen wie epischen Popsongs nicht nur von hoher Intensität durchzogen, sondern vor allem von einer feinen Leichtigkeit. Es gilt, glückliche Momente wirklich wahrzunehmen. Die Chemie zwischen zwei Menschen. Die Wucht des Meeres. Das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. "Ich will solche Augenblicke bewusst genießen. Wie ich sie danach auch wieder gehen lassen muss. Das ist okay", sagt Van Deyk.

Auf seinem Album "To Cut A Long Story Short" schaut Van Deyk einerseits mit lässigem Selbstverständnis auf einschneidende Erfahrungen und andererseits auf impulsive Unvernunft ebenso wie auf jene Erkenntnisse, die sich erst ganz allmählich einstellen. Vor allem aber lotet er immer wieder die Dynamik der Zweisamkeit aus. Das Adrenalin und die Schönheit, das Geheimnisvolle und Vergängliche. + Für seine zwölf neuen Songs hat er mit zahlreichen Persönlichkeiten zusammengearbeitet, etwa mit Bassist Mark Tavassol (Wir sind Helden, Gloria), mit dem Schlagzeuger Robin Brink von der südafrikanischen Band Beatenberg, mit der jungen Sängerin Sukie von Seld und dem Hamburger Pop-Duo Joco. Ein kooperativer Geist, der in Van Deyks offener und höchst charismatischer Art begründet liegt.

Seine neue Single "Like This" mit seinem rollenden Beat erzählt von dem Gefühl, den Tag voll auszukosten und so intensiv wie möglich zu erleben. Begleitet wird diese Botschaft von einem untergründig brodelnden Sound, über den sich Van Deyks eindringliche Stimme erhebt. Inspiration für den Song war die südafrikanische Band Beatenberg, deren musikalische Leichtigkeit der Song einfängt. Im Text, geschrieben von Robert Holstein und Van Deyk, geht es um Freiheit und ein urbanes Lebensgefühl. Produzent Julius Trautvetter ließ für den Grundsound des Songs neben vielen Gitarrenspuren, E-Bass und einigen Synthesizern auch Kugelschreiber klicken und auf Tische klopfen. Als Highlight aber hat Beatenberg-Schlagzeuger Robin Brink höchstselbst die Drums eingespielt. Ohne die kooperative Zusammenarbeit all dieser positiven Menschen und der von ihnen stammenden Inspiration wäre dieses Projekt wohl ganz anders ausgefallen.




Flimmer - Ich will mit Dir


Generation beziehungsunfähig? Das wird der Generation Y gerne attestiert, vor allem durch sogenannte Boomern, die seit Jahrzehnten in unglücklichen Beziehungen feststecken.

Dass das alles nur Klischees und Verallgemeinerungen sind, sollte wohl allen klar sein und das nicht alle Millenials in offenen Beziehungen leben sowieso. Und mal ganz ehrlich, wer sehnt sich nicht nach der einen Peron mit der man Abends zu zweit auf der Couch die Lieblingsserie schauen kann ohne ständig Hintergedanken im Kopf zu haben? Oder wie Flimmer in ihrer neuen Single "Ich Will Mit Dir" sagen: "Nächtelang sitzen an unserem Lieblingsplatz, träumen uns die Donau runter bis nach Novi Sad". Der Song handelt nicht vom ständigen Auf-der-Suche-Sein, sondern vielmehr davon, dass man endlich die Person gefunden hat, mit der man für immer zusammen sein – oder mehr den Lyrics entsprechend "mit der man für immer alleine sein will".

Durch elektronisch gehaltene Strophen mit wabernden Synthie-Flächen und Drum-Pads entsteht ein gelungener Kontrast zu den gitarrenlastigen Refrains, in denen der Sänger trotz aller Verliebtheit zeigt, dass er bereits Angst hat, seine Angebetete wieder zu verlieren. Eine Unsicherheit, die eben doch typisch ist für die oben erwähnte Generation Y und deshalb ist es so wundervoll, dass dies von Flimmer musikalisch thematisiert wird.




Und nun wars das auch schon wieder mit dem #UndergroundReleaseRadar für die Monate Juli und August. Falls ihr noch mehr Hunger nach weiteren musikalischen Entdeckungen habt, könnt ihr gerne mal in unserem wilden und abwechslungsreichen Dschungelmusikmix vorbeischauen, den ihr ein paar Zeilen weiter unten vorfindet :)



Alle Songs in sind in unserer Underground Release Radar Playlist.

Alle Infos zu unseren neusten Sendungen und Events findet ihr auf unserer Instagram-Seite.

Alle Sendungen als Podcast findet ihr überall, wo es Podcasts gibt, u.a. auf Spotify.



Bleibt gesund und munter und bis bald bei Hauptstadtsafari,

eure Anna Marie :)




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